Nachdem schon einige Lehrer (Felix Schaumburg, Damian Duchamps & Sebastian Dorok) ihre Gedanken zum Nutzen des iPads veröffentlicht haben frage ich mich wie diese neue Geräteklasse wohl in Händen von Lehrenden und Studierenden genutzt wird. Sei es zum lernen, Lehren oder zum organisieren eigener Arbeitsprozesse.
iPad am *mms
Im Rahmen des *mms scheint mir neben der Arbeitsorganisation, dem Annotieren von *.pdf Dateien und der Erstellung von Notizen bei Veranstaltungen auch der Aspekt des Präsentierens von Medienprodukten (Web & digital pre-Print) ein sinnvoller Anwendungsfall. In kleinen Gruppen wirkt die Präsentation von Webprojekten am Beamer a) etwas überdimensioniert und b) ist dies häufig in der Qualität fernab dessen was ein User am eigenen Monitor/Screen zu sehen bekommt.
Ich plane ein iPad in meinem Anwendungsbereich zu erproben.
Über Hinweise auf die iPad Nutzung im Bildungskontext zum Lehren, Lernen und zur Arbeitsorganisation gerne melden! (Ganz besonders natürlich von Personen an unserer Fakultät!)
PS: Für alle die schon ein iPad nutzen könnte die Seite http://ipad4edu.com sehr interessant sein.




3 comments
Stefan says:
Jul 26, 2010
Bin Informatiker und übe ein nebenberufliches Zweit-
/Fernstudium in Wirtschaftswissenschaften aus.
Habe mein iPad vor 3 Wochen erhalten und fülse es gerade für’s Studium.
Wikipanion ist äußerst praktisch, da ich modulbezogen Artikel offline in kleine Päckchen schnüren kann.
Goodreader kommt zum Einsatz, um um Skripte oder meine eigenen Ausarbeitungen als Pdf zu sammeln und ggf. Nachzuarbeiten.
Im Gegensatz zu meinem Notebook ist der iPad so klein, dass es auf dem Tisch wenig Platz verschwendet – neben den Aufgaben, die ich gerade bearbeite. Starten von Programmen bzw. Anzügen von Dateien geht viel schneller als auf Mac/Pc.
Möglicherweise sage ich in Monaten etwas anderes, aber zur Zeit möchte ich nicht missen, dass ich jetzt wirklich einfach und ohne Kabel/Maus direkt Informationen ansehen, annontieren und bei bedarf schnell per Internet (persistent) ergänzen kann.
Ich Suche noch eine Lösung, mit der ich Artikel, BiBTeX Referenzen, Formeln, eigene Text und Grafike, Sprachnotizen etc. in einer großen Informationssuppe anrühren und strukturieren kann.
Bisherige Lösungen sind zu fokusiert. Sie speichern entweder Dateien oder erlauben Informationen zu visualisieren.
Ich bin fest davon überzeugt, dass die Klasse der Tablet-PCs die lern- und Arbeitswelt durchdringen werden. Dass dies aber zwingen zu strukturellen Änderungen der Tätigkeiten an sich führen wird, zweifele ich stark an.
Früher schrieben Studenten Vorlesungen sus Papier mit, heute mit ihm Notebook. Dass dies schon eine qualitative Verbesserung darstellt, glaube ich nich
Stefan says:
Jul 26, 2010
Sorry, mein Kommentar enthält einige typos. Am Mac ist doch besser zu schreiben…
Ralf says:
Jul 26, 2010
Hallo Stefan,
vielen Dank für Dein Feedback! Was nutzt Du denn, um z.B. PDF Datei zu annotieren? Geht das mit Reeder und lassen sich die Annotationen auch zum Rechner synchronisieren?