Abbildung einer Hürde aus Holz, Untertitel »Barriere« (Symbolbild)

Abb. 1: Barriere.

Im Zuge der fortschreitenden Digitalisierung begegnet man zunehmend häufiger der Forderung nach digitaler Barrierefreiheit bzw. einem barrierefreien Internet. Wir nahmen diesen Umstand zum Anlass, uns im letztjährigen Themenheft »Medien & Bildung« mit dem Thema Barrierefreiheit auseinander zu setzen. Die Forderung ist einleuchtend, denn sie trägt nicht nur der stetig zunehmenden Bedeutung internetbasierter Kommunikation zu Zwecken gesellschaftlicher Teilhabe Rechnung, sondern darüber hinaus auch dem Umstand, dass insbesondere Menschen mit Behinderungen »außergewöhnlich Internet- und Web-2.0-affin« sind – zu diesem Ergebnis kommt eine von der Aktion Mensch in Auftrag gegebene Studie zur Internetnutzung durch Menschen mit geistiger Behinderung aus dem Jahr 2011 (PDF). So einleuchtend die Forderung auch ist: Praktisch stellt (digitale) Barrierefreiheit auch 2014 noch immer eine Herausforderung dar. Das beginnt mit der Tatsache, dass vielen Nutzern des Internets das Wissen über potentielle Hürden fehlt.

Nun wartet die »Stiftung Warentest« auf ihrer Homepage mit einem umfangreichen Themen-Special zum barrierefreien E-Learning auf. Die AutorInnen liefern dabei zunächst eine Übersicht von Hürden bei der Computernutzung (»Welche Barrieren bestehen?«). Im anschließenden Interview berichtet Christian Radek, Leiter der Meldestelle für digitale Barrieren, von der Arbeit seiner Organisation und zeigt Nutzern Mittel und Wege auf, konkrete Barrieren zu melden (»Für ein Netz ohne Hürden«). Darüber hinaus  hat »Stiftung Warentest« weiterführende Informationen, Links und Praxisbeispiele zum Thema gesammelt.

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