Du bist doch schon süchtig! – Wenn die Kinder aus der Perspektive der Eltern die Kontrolle über ihre Mediennutzung verlieren: Kontrollzuschreibungen im Kontext medialer Transformation

Ein Vortrag von Dr. Rudolf Kammerl, Universität Hamburg
Dienstag, 28.4.2009, 18:15-19:45 im R504a

Zum Vortrag:

«Wieviel Internet- und Computernutzung ist normal? Was ist zuviel? Wie sind Sucht-Zuschreibungen in diesem Zusammenhang zu interpretieren? Ausgehend von aktuellen Forschungsergebnissen der Mediensuchtforschung wird ausgeführt, wie das Phänomen „Mediensucht“ gedeutet werden kann und welche Implikationen diese Konstruktionen für den Umgang mit den Jugendlichen. Durch den Beitrag soll erläutert werden, inwiefern eine erziehungswissenschaftliche Perspektive zum Verständnis und zur Bewältigung von Mediensucht-Phänomenen im Kindes- und Jugendalter beitragen kann.»

Zur Person:

Dr. Rudolf Kammerl, geb. 1971 erlangte die Hochschulreife 1990 am St.-Michaels-Gymnasium in Metten und studierte Erziehungswissenschaft mit Nebenfächern an der Universität Regensburg von 1991 bis 1994 (Abschluss Dipl.-Päd.). Herr Dr. Kammerl wurde 1998 an der Philosophischen Fakultät der Universität Passau promoviert. Der Titel der Dissertation lautet „Verantwortung und Pädagogik“. Im Jahr 2004 habilitierte er sich im Fach „Allgemeine Pädagogik“ mit seiner Habilitationsschrift „Internetbasierte Kommunikation und Identitätskonstruktion“. Kammerl war von 1994 bis 1996 an der Universität Regensburg, von 1996-2005 sowie 2007-2008 an der Universität Passau und von 2005-2007 an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg tätig. Seit Oktober 2008 ist Herr Dr. Kammerl Professor für Erziehungswissenschaft unter besonderer Berücksichtigung der Medienpädagogik.

Die Übersicht über das Vortragsprogramm finden Sie hier im Medien-Bildung-Blog des *mms.

Kommentare sind geschlossen.

Top