02.07.2013: »Bildung mit Netz und doppeltem Boden«


Prof. Dr. Ingrid Lohmann (Fachbereich Erziehungswissenschaft, Erziehungs- und bildungswissenschaftliche Grundlagenforschung, Universität Hamburg) studierte Erziehungswissenschaft, Soziologie, Philosophie und Psychologie an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster. Als wissenschaftliche Mitarbeiterin arbeitete sie am Institut für Didaktik der Mathematik der Universität Bielefeld und promovierte 1983 in Münster mit einer Dissertation über »Lehrplan und Allgemeinbildung in Preußen. Eine Fallstudie zur Lehrplantheorie Friedrich Schleiermachers«. Von 1985 bis 1991 war Ingrid Lohmann als Hochschulassistentin für Systematische und Historische Erziehungswissenschaft an der Universität Hamburg tätig, wo sie nach ihrer Habilitation über »Bildung, bürgerliche Öffentlichkeit und Beredsamkeit. Zur pädagogischen Transformation der Rhetorik zwischen 1750 und 1850« seit 1992 als Professorin für Ideen- und Sozialgeschichte der Erziehung sowie Historische Bildungsforschung forscht und lehrt.
Ihre Arbeitsschwerpunkte sind: Öffentliche Bildung am Beginn der Moderne; jüdische Bildungsgeschichte in Deutschland; Privatisierung und Kommerzialisierung im Bildungs- und Wissenschaftsbereich; Beziehungen zwischen pädagogischem und ökonomischem Diskurs in der Neuzeit.

Weitere Informationen sowie ein umfangreiches Schriftenverzeichnis finden sich auf Ingrid Lohmanns Homepage.

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