23.04.2013: »Auf dem Weg zur Mediengesellschaft? Medialisierung und gesellschaftlicher Wandel«

Alexander Unger ist seit September 2011 Juniorprofessor für Erziehungswissenschaft unter besonderer Berücksichtigung der Medienpädagogik an der Universität Hamburg. Gemeinsam mit Christina Schwalbe koordiniert er die Ringvorlesung Medien & Bildung.
Zu seinen Forschungsschwerpunkten zählen insbesondere die Themen »Bildung und Sozialisation durch Neue Medien und mediale Umgebungen«, »Technik- und Medientheorien aus bildungstheoretischer Perspektive« oder »Neue Lernkultur und Wandel der Lernkultur«. Alexander Unger ist unter anderem Mitglied der Cultural Studies Association (CSA/USA), der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft (DGfE) Kommission Medienpädagogik und des CultMedia-Netzwerks.

Persönliche Homepage: http://alexanderunger.net/ (Vita, Publikationen, Lehre)
Uni-Homepage: http://www.epb.uni-hamburg.de/node/4848 (Sprechzeiten etc.)

16.04.2013: »Medien und kultureller Wandel – medienkulturhistorische Perspektive auf gesellschaftliche Umbrüche«

Christina Schwalbe ist wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Hamburg, Fakultät für Erziehungswissenschaft, Psychologie und Bewegungswissenschaft und seit 2007 Leiterin des dortigen eLearning Büros. Gemeinsam mit Alexander Unger koordiniert sie die Ringvorlesung Medien & Bildung. Zu den thematischen Schwerpunkten ihrer Arbeit in Theorie und Praxis zählen Fragen der Medienkultur und –geschichte, sie gibt Seminare und Workshops mit dem Fokus auf Medienbildung und -pädagogik, Social Media, (e)Portfolio, und pädagogische Medientheorie.

Homepage (Publikationen, Forschungsschwerpunkte, Kontakt) und Blog. Christina Schwalbe bei Twitter folgen.

Ringvorlesung Medien & Bildung 2013: »Die medialisierte Gesellschaft?«

Digital vernetzte Medien haben mittlerweile alle Bereiche unseres Alltagslebens durchdrungen und bilden eine kaum mehr wegzudenkende Grundlage unseres alltäglichen Handelns. Es stellt sich vor dem Hintergrund der zunehmenden Allgegenwart digitaler Medien die Frage, welche Beschreibung sich als geeignet für die sich aktuell im Umbruch befindliche Gesellschaft erweist – und welche Folgerungen sich daraus ableiten lassen. Spätestens in den 1960er Jahren wurde deutlich, dass das Konzept der Industriegesellschaft nicht mehr hinreichend war, um den gesellschaftlichen Wandlungsprozess in seinem Kern zu erfassen. Lange Zeit dominierte in der Diskussion das Konzept der Wissensgesellschaft, durch das die Verwertung und Vermarktung von ‚Wissen‘ als gesellschaftlicher Motor in das Zentrum rückt. In der aktuellen Diskussion zeichnet sich allerdings ab, dass insbesondere die sogenannten ‚Neuen Medien‘ eine zentrale Antriebskraft des gesellschaftlichen Wandels darstellen. Leben wir also in einer medialisierten Gesellschaft? Zeichnet sich damit ein neuer gesellschaftlicher Umbruch ab? Und was bedeutet die zunehmende mediale Durchdringung für unterschiedliche gesellschaftliche Felder und Institutionen? Welche Auswirkungen hat dieser mediale und kulturelle Wandel auf das Leben in dieser Gesellschaft?

Die Ringvorlesung Medien und Bildung widmet sich diesen zentralen Fragen und eröffnet dabei die Sicht auf verschiedene Felder und Medien: von der Fotografie über den Hörfunk bis zu Social Networks, vom Bereich der Freizeit bis zum Journalismus. Diese Umschau soll es ermöglichen, die durch Medialisierung ausgelösten Umbrüche in verschiedenen Bereichen in den Blick zu nehmen, die für viele schon zur Normalität geworden sind. Durch die unterschiedlichen Perspektiven soll ein orientierendes Bild des aktuellen gesellschaftlichen Wandels und seiner Auswirkungen auf Institutionen und vor allem auch auf Subjekte konstruiert werden.

Übersicht über die Veranstaltungen.

09.04.2013 – 02.07.2013, Dienstags, 18 – 20 Uhr
Universität Hamburg, Von-Melle-Park 8, 20146 Hamburg
Raum 504 (5. Stock)

  • 09.04.2013: Einführung in die Veranstaltungsreihe
    Jun.-Prof. Dr. Alexander Unger / Christina Schwalbe, Dipl.-Ing., M. A. (Fachbereich Erziehungswissenschaft, Arbeitsbereich Medienpädagogik und Ästhetische Bildung, Universität Hamburg)
  • 16.04.2013: Medien und kultureller Wandel – medienkulturhistorische Perspektive auf gesellschaftliche Umbrüche
    Christina Schwalbe, Dipl.-Ing., M. A. (Fachbereich Erziehungswissenschaft, Arbeitsbereich Medienpädagogik und Ästhetische Bildung, Universität Hamburg)
  • 23.04.2013: Auf dem Weg zur Mediengesellschaft? Medialisierung und gesellschaftlicher Wandel
    Jun.-Prof. Dr. Alexander Unger (Fachbereich Erziehungswissenschaft, Arbeitsbereich Medienpädagogik und Ästhetische Bildung, Universität Hamburg)
  • 30.4.2012: „Radiohören ist, wenn man…“: Geschichte und Gegenwart des Radios vor dem Hintergrund kommunikativer Figurationen des medialen Diskurses
    Dr. Hans-Ulrich Wagner (Forschungsstelle Geschichte des Rundfunks in Norddeutschland, Hans-Bredow-Institut, Universität Hamburg)
  • 07.05.2013: Von der Camera Obscura zum Handyfilm – Kleine Apparate provozieren die Bildästhetik in der Fotografie und im Film
    Klaus Küchmeister (Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung, Hamburg)
  • 14.05.2013: Die Grenzenlosigkeit der Medien und die Grenzen des Journalismus
    Stefan Schulz, Dipl.-Soz. (Volontär der Frankfurter Allgemeinen Zeitung)
  • 28.05.2013: Online-Medien und gesellschaftliche Teilhabe
    Dr. Jan-Hinrik Schmidt (Hans-Bredow-Institut, Universität Hamburg)
  • 04.06.2013: Bildung und das Social Web: Mythen, Zumutungen, Potenziale
    Dr. Benjamin Jörissen (Institut für Pädagogik, Friedrich-Alexander Universität Erlangen-Nürnberg)
  • 11.06.2013: Abgehängt oder mit dabei? Altern in der medialisierten Gesellschaft
    Vertr.-Prof. Dr. Anja Hartung (Institut für Kommunikations- und Medienwissenschaft, Universität Leipzig) – Fällt aus!
  • 18.06.2013: Silver Surfer – (Partizipations-)Potenziale im Netz für Menschen höheren Lebensalters
    Dr. Joachim Wedekind (Leibniz-Institut für Wissensmedien, Tübingen)
  • 25.06.2013: Bond, Wasser und die Kapitalisierung des Selbst im Web 2.0a
    Stephan Münte-Goussar (Medienbildung, Universität Flensburg)
  • 02.07.2013: Bildung mit Netz und doppeltem Boden
    Prof. Dr. Ingrid Lohmann (Fachbereich Erziehungswissenschaft, Erziehungs- und bildungswissenschaftliche Grundlagenforschung, Universität Hamburg)

29.01.2013 »Von der Schulhomepage zum Schulblog«

Daniel Röhe ist seit 2010 Schulleiter der Bugenhagen Schule Hamburg-Alsterdorf für Kinder mit besonderem Förderbedarf. Er studierte Lehramt an Sonderschulen mit den Unterrichtsfächern Arbeitslehre und Technik in Hamburg. Im *mms war er von 2006 und 2007 unter anderem als Workshopleiter und Lehrbeauftragter tätig.
Sein Hauptaugenmerk gilt dem Einsatz von digitalen Medien (insbesondere von Blogs) im Schulunterricht; am Hamburger Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung (LI) bot Daniel Röhe entsprechende Fortbildungen unter dem Titel »Weblogs im Alltag einer Schule« an. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Beschäftigung mit Fragen der Integration von Schülerinnen und Schülern mit besonderem Förderbedarf.

Seit 2002 bloggt Daniel Röhe unter roehe.de, das Blog seiner Schule findet man unter blog.bugenhagen-schulen.de.
Bei Twitter kann man ihm als @roehe folgen.

22.01.2013 »… und alle so: Yeaahh!! – Pädagogische Nutzung partizipativer Medien und Partizipationsmöglichkeiten Jugendlicher«

Niels Brüggen, geboren 1976, ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Münchener Institut für Medienpädagogik, München (JFF). Er studierte Kommunikations- und Medienwissenschaft (Schwerpunkt Medienpädagogik), Informatik und Erziehungswissenschaft an der Universität Leipzig und der Dublin City University. Von 2003 bis 2006 war Niels Brüggen wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Leipzig (eLearning und medienpädagogische Evaluation).
An das JFF wechselte Niels Brüggen 2007. Die Schwerpunkte seiner Arbeit sind Medienpädagogische Evaluationsforschung, Medienaneignungsforschung (insbesondere in Bezug auf digitale Medien), Jugendarbeit online und Partizipation mit Medien, Ästhetische Bildung und medienpädagogische Ansätze, Lernen mit digitalen Medien.

Niels Brüggen ist u.a. assoziiertes Mitglied in der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft (DGfE), Sektion Medienpädagogik, Mitglied der European Communication Research and Education Association (ECREA) sowie der Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur in der Bundesrepublik Deutschland e.V. (GMK).

Niels Brüggens Homepage beim JFF – Institut für Medienpädagogik. Weiterlesen

15.01.2013 »Medienbildung als gesellschaftliche Aufgabe«

Carsten Brosda, geboren am 3. Oktober 1974 in Gelsenkirchen, ist Leiter des Amtes für Medien in der Hamburger Senatskanzlei. Er hat bei der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung in Essen volontiert und Journalistik und Politik an der Universität Dortmund studiert. Carsten Brosda promovierte über „diskursiven Journalismus“. Er lehrte an den Journalistik-Instituten der Universitäten Dortmund und Leipzig unter anderem Medienethik, Kommunikationstheorien und praxisbezogene Wissenschaft. Von 2005 bis 2009 war Brosda Referatsleiter und von 2008 bis 2009 auch stellvertretender Leiter des Leitungs- und Planungsstabes im Bundesministerium für Arbeit und Soziales unter dem damaligen Minister Olaf Scholz.
Carsten Brosda ist Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Publizistik und Kommunikationswissenschaft (DGPuK), des Vereins zur Förderung der Publizistischen Selbstkontrolle (FPS) sowie des Instituts für Informations- und Kommunikationsökologie (IKÖ).

Homepage des Amtes für Medien in der Hamburger Senatskanzlei.

08.01.2013 »RePlayMe – digitale Spiele zur Förderung der Lesekompetenz«

Silke Günther promovierte 2007 an der Fakultät für Erziehungswissenschaft, Psychologie und Bewegungswissenschaft der Universität Hamburg. Von 2008 bis 2010 arbeitete sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität zu Lübeck am Institut für angewandte Informatik.
Seit 2010 arbeitet sie an ihrem Habilitationsprojekt und ist seit 2011 als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Bereich neue Medien an der Universität Hamburg tätig.

Besuchen Sie Silke Günthers Homepage an der Uni Hamburg sowie RePlayMe – Reading, Playing and Media, die Seite zu ihrem Habilitationsprojekt.

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