Kunst und Religion im Zeitalter des Postsäkularen

April 4th, 2013,

Cover_KunstReligion.indd

Silvia Henke, Nika Spalinger, Isabel Zürcher (Hg.):

Kunst und Religion im Zeitalter des Postsäkularen.

Ein kritischer Reader

Bielefeld: transcript, 2012

 

Bilden sich durch die sogenannte Wiederkehr des Religiösen in der bildenden Kunst heilige oder auch unheilige Allianzen? Dieses Buch thematisiert die Zusammenhänge von zeitgenössischer Kunst und Religion im Zeitalter des Postsäkularen, indem es das Feld zwischen privater Religiosität und kritischer Theologie auslotet. Die Beiträge zeigen auf, wie sich religiöse Fragen im säkularen Hochschulkontext als ästhetische Herausforderungen auch im konfessionellen Sinn bearbeiten lassen und welche Bedeutung künstlerischer Arbeit für die Vermittlung von Religion außerhalb von Kirche und Politik zukommt. Damit richtet sich das Buch nicht nur an Künstler/-innen, sondern auch an Kulturwissenschaft, Kunst- und Religionspädagogik, Theologie sowie Kuratorinnen und Kuratoren.

Darin Pazzini: Berühren, glauben, verinnerlichen: Notizen zu Psychoanalyse, Religion und Kunst, S. 43 – 60

 

Artikel der Herausgeberin Silvia Henke in der Neuen Zürcher Zeitung:

Als sei’s ein Wunder (erschienen am 29.03.2013)

Psychoanalyse und Hausbesetzung

Februar 23rd, 2013,

Ein Beitrag von Dr. med. W. Leuschner.

“Die kurzzeitige Besetzung des Frankfurter Sigmund-Freud-Instituts durch Studenten des „Instituts für vergleichende Irrelevanz“ (IvI) wirft nicht nur ein Schlaglicht auf die Verhältnisse an deutschen Universitäten, sondern auch auf die gegenwärtige Situation der Psychoanalyse überhaupt. Das Gebäude des von Alexander Mitscherlich gegründeten Institutes konnte nur besetzt werden, weil es seit mehr als eineinhalb Jahren leer steht, um ab Sommer mit Mitteln des Landes Hessen renoviert und erweitert zu werden. So großzügig der Geldgeber hier auftrat, die baulichen Maßnahmen sind ein Danaergeschenk. [...]”

Lesen Sie den vollständigen Beitrag in folgender PDF: Leuschner_Hausbesetzung und Psychoanalyse

Rezension zu »Herr im eigenen Haus«

Februar 23rd, 2013,

Ende letzte Jahres erschien: “Zwischen Architektur und Psychoanalyse. Sexualität, Phantasmen, Körper“, Herausgegeben von Insa Härtel, Olaf Knellessen, und Helge Mooshammer, Zürich: Park Books 2012.

Nun veröffentlichte Michael B. Buchholz im “Psycho-News-Letter Nr. 94″ der DGPT unter anderem eine Replik (S.9-13) auf Karl-Josef Pazzinis Beitrag (in o.g. Publikation) “Herr im eigenen Haus”.

Den vollständigen Newsletter sowie den Beitrag zu “Herr im eigenen Haus” auf den Seiten 9-13 finden Sie hier als PDF: PNL-94

 

 

Rezension zu »Gesellschaftliche Bedingungen von Bildung und Erziehung. Eine Einführung«

Februar 23rd, 2013,

Cover-gesellschaftliche-Bildungen

In der “Vierteljahresschrift für wissenschaftliche Pädagogik” ist im Heft 3/2012 eine Rezension von Christian Grabau zum 2010 veröffentlichten “Gesellschaftliche Bedingungen von Bildung und Erziehung. Eine Einführung” (Andrea Liesner, Ingrid Lohmann, Hg., Stuttgart: Kohlhammer) erschienen:

“In Erklärungsansätze gesellschaftlicher Bedingungen von Erziehung und Bildung einzuführen, ist ein anspruchsvolles Unterfangen. Der Titel des yon Andrea Liesner und Ingrid Lohmann herausgegebenen Bandes versammelt gleich drei Begriffe, die unbestimmter (und unbestimmbarer) kaum sein könnten. Was Gesellschaft ist, . lässt sich ebenso wenig allgemeingültig klären wie die Bedeutung von Erziehung und Bildung. Gesellschaft existiert nicht als Substanz, wie Karl-Josef Pazzini in s,einem Beitrag anmerkt (vgl. S. 53), sie lässt sich, in den Worten Adornos, nicht als Faktum .. festnageln”. Was Gesellschaft ist, ist ebenso umstritten wie die Frage, was und wie sie sein sollte. [...]”

Lesen Sie die vollständige Rezension in folgender PDF: Rezension_Vierteljahrsschrift_H.3_2012

Herr im eigenen Haus

November 26th, 2012,

Zwischen Architektur und Psychoanalyse.
Sexualität, Phantasmen, Körper
Herausgegeben von Insa Härtel, Olaf Knellessen, und Helge Mooshammer
Zürich: Park Books 2012

 

Architektur und Psychoanalyse – nur auf den ersten Blick haben diese zwei eminenten Bereiche wenig miteinander zu tun. Schon beim zweiten Nachdenken gewinnt man die Erkenntnis, dass es naheliegende Berührungspunkte zwischen ihnen gibt, geben muss – auch wenn in der deutschsprachigen Literatur auffallend wenig darüber zu finden ist. Seit Alexander Mitscherlichs vielzitiertem Buch Die Unwirtlichkeit unserer Städte(1965) wurden die Verbindungen von psychoanalytischer Seite nur vereinzelt weiterverfolgt, und auch seitens der Architektur(theorie) waren Brückenschläge eher selten.

 

Das vorliegende Buch will daher den Austausch zwischen den beiden Disziplinen ausbauen und vertiefen. Dabei wurden die Herausgeber durch ein Symposium, welches das Psychoanalytische Seminar Zürich zusammen mit der Zeitschrift Hochparterre unter dem Titel Transparenz und Intimitätveranstaltet hat, ermutigt, das Thema «Architektur und Psychoanalyse» in einem nun erweiterten Rahmen weiterzuverfolgen. So wurden auch Autorinnen und Autoren aus dem angelsächsischen Raum einbezogen, wo die Diskussion deutlich breiter geführt wird. Zwischen die Texte eingestreut sind künstlerische Inserts des Künstlerkollektivs BirdA, von Valie Export und von Marjetica Potrc.

Darin Pazzini: Herr im eigenen Haus. S. 84 – 97

Norm, Normalität, Gesetz

November 26th, 2012,

Hg. von André Michels, Susanne Gottlob, Bernhard Schwaiger

Reihe: Klinik der Psychoanalyse – vormals »Klinisches Jahrbuch der Psychoanalyse« -, hg. von André Michels, Peter Müller, Claus-Dieter Rath

Die Reihe »Klinik der Psychoanalyse« führt das frühere »Jahrbuch für klinische Psychoanalyse« in veränderter Form fort. Der erste Band widmet sich der Normativität:

Die Psychoanalyse begegnet einer Vielfalt an Normen und Gesetzen, die als klinische, wissenschaftliche, soziale Ansprüche an sie herangetragen werden. Wegweisend für Theorie und Praxis der Psychoanalyse ist dabei die von Freud vollzogene Überwindung der Grenze zwischen dem Normalen und dem Pathologischen.

Der erste Band der »Klinik der Psychoanalyse« widmet sich drei Themen, die in einem inneren Zusammenhang stehen: Norm, Normalität, Gesetz.

Ihre Auswirkungen sind nirgendwo spürbarer als in den klinischen Manifestationen, in der Sprache der Symptome. Diese bestimmen im Wesentlichen den Platz, den das Subjekt unbewusst einnimmt, sowie die Auffassung des Psychoanalytikers von der Klinik, die mit jeder Kur von Neuem in Frage steht.

Von hier aus befragen die Autoren dieses Bandes den Bezug des Subjekts zum Realen des Körpers und der »Körperschaften« im Sozialen und Politischen.

Darin Pazzini: Übertragung und die Grenzen des Individuums. S. 111 – 127

Ad “Hans Meyers zum 100. Geburtstag”

Oktober 15th, 2012,

In den BDK-Mitteilungen 3/12  vom 23. Juli 2012 ist unter anderem erschienen:

Wolfgang Legler: Hans Meyers zum 100. Geburtstag, S. 4-7.

Auf diesen Beitrag hat Karl-Josef Pazzini eine Replik verfasst, die auch an die BDK-Mitteilungen geschickt wurde.

Sie finden den Text unter folgendem Link:

Ad “Hans Meyers zum 100. Geburtstag”

 

Internationale interdisziplinäre Tagung

August 21st, 2012,

 

Am 9. und 10. November veranstaltet Insa Härtel an der Universität Bremen eine Internationale und interdisziplinäre Tagung unter dem Titel ” Erogene Gefahrenzonen”.

Wie ist das Sexuelle derzeit kulturell verortet –
und was an ihm ist fehl am Platz?

Mit dieser Tagung geht es um westliche Vorstellungen des Sexuellen in einer Zeit, in der dessen Bedeutung zur Debatte steht. So werden in diesbezüglichen „Zeitdiagnosen“ ebenso Phänomene von Entmystifizierung oder Nichtbegehren wie eine Kommerzialisierung und Sexualisierung des öffentlich-medialen Raums betont. Die Tagung geht aus von einer gesellschaftlichen Konflikthaftigkeit gerade „infantiler“ Sexualität. Manifestiert sich in der Figur des Kindes zurzeit eine gesellschaftliche Erregtheit, die nicht nur Annahmen eines Bedeutungsverlusts des Sexuellen, sondern auch einer wirksamen Zurückweisung von sexuellem Missbrauch entgegensteht? Werden gerade die psychoanalytisch als „infantilpervers“ konzipierten sexuellen Dimensionen kulturell abgewehrt? Und wie wären diese dann wirksam? Eine weitere Konkretisierung erfolgt durch einen Blick auf die „Zonen“ des Sexuellen. Wie werden Räume der Heimlichkeit, wie Verhältnisse öffentlich /privat derzeit erfassbar? Insgesamt soll durch interdisziplinäre Einblicke in Theorie, Kunst, Medien, Klinik etc. eine Annäherung an die Frage erfolgen: Wo liegen aktuell erogene Gefahrenzonen? Die Tagung versteht sich als Beitrag zu einem differenzierten Bild, wie „Sexualität“ in westlichen Gesellschaften heute verhandelt wird.

Nähere Informationen zu Ort, Zeit und den einzelnen Vorträgen finden Sie im Programm.

Neuerscheinung Reihe »Psychoanalyse«

Mai 13th, 2012,

Anna Tuschling, Erik Porath (Hg.)
Arbeit in der Psychoanalyse
Klinische und kulturtheoretische Beiträge

Das Verhältnis von Arbeit und Psychoanalyse ist seit jeher problematisch. Einerseits hat die psychoanalytische Theorie eine explizite Beschäftigung auch mit ihrer eigenen Arbeit häufig ausgespart – andererseits haben Gesellschaftsanalysen der Psychoanalyse ihren vermeintlich fehlenden Arbeitsbegriff angelastet. Anschließende Vermittlungsversuche von Psychoanalyse und Sozialtheorien sind gescheitert.
Jenseits solch prekärer Vermittlungsfiguren vereint dieser Band klinische und kulturtheoretische Beiträge, die sich u.a. mit Arbeit in der Kur, mit Trauer- und Witzarbeit, mit der ökonomisch-politischen Auffassung von Arbeit sowie mit Kulturarbeit auseinandersetzen.

transcript Verlag
Mai 2012, 220 S., kart., 25,80 €
ISBN 978-3-8376-1577-7
Reihe Psychoanalyse

Darin: Pazzini, Karl-Josef: Psychoanalyse als Arbeitsstörung, S. 91 – 110

Internationales Symposium

April 23rd, 2012,

Die Geschichte des Ausstellens ist eine Geschichte einer disziplinenübergreifenden Praxis im visuellen Feld: In ihr verbinden sich Form und Sinn, kulturelle Produktion und gesellschaftliche Relevanz. Entsprechend schreiben Ausstellungen die Ansprüche und Traditionen angewandter Kunst fort und aktualisieren sie. Vor dem Hintergrund einer gegenwärtigen Neuformulierung des Begriffs des »Angewandten« scheint es sinnvoll, Debatten zu Ansprüchen an Museen und Ausstellungen einer Revision zu unterziehen: Besonders relevant sind hier etwa jene nach Demokratisierung, Partizipation, Intervention, Utopie und Wissensproduktion. Gemeinsam haben diese, dass sie das »Angewandte« und das »Ausstellen« zusammen denken. In einem engeren Sinn trifft dies vor allem auch für Fragen der Ausstellungsgestaltung und den Umgang mit Dingen in Ausstellungen zu. All dies soll in einem internationalen Symposium verhandelt werden.

Das genaue Programm finden Sie hier als PDF.

Nächster »