Lacan Grundbegriffe Lektüre

September 25th, 2014,

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Übertragung. Freuds Ahnung einer notwendig veränderten Sicht aufs individuelle Subjekt.

März 30th, 2014,

In: Ahrbeck, Bernd; Dörr, Margret; Gstach, Johannes (Hg.): Strukturwandel der Seele. Modernisierungsprozesse und pädagogische Antworten. Jahrbuch für psychoanalytische Pädagogik21. Gießen: psychosozial-verlag 2013, S. 122 – 140

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Die Geschichte des Menschen und seiner sozialen Lebensformen unterliegt einem anhaltenden Prozess der Veränderung. Doch wie tief greift der gesellschaftliche Wandel in die Psyche des Menschen ein? Ist die psychische Grundstruktur zeitlos oder wandelt sie sich unter dem Einfluss veränderter sozialer Verhältnisse?

Für pädagogische Zielsetzungen und die Gestaltung des Erziehungsprozesses sind diese Fragen von hoher Bedeutung. Welche Auffassung wird den psychischen und sozialen Entwicklungsbedürfnissen von Kindern am besten gerecht, welche droht, ihrer Entwicklung zu schaden? Die Autorinnen und Autoren untersuchen diesen Themenkomplex vor dem Hintergrund psychoanalytisch-pädagogischer Sichtweisen.

Mit Beiträgen von Bernd Ahrbeck, Josef-Christian Aigner, Günther Bittner, Rolf Göppel, Hannes Kastner, Peter Kastner, Christian Niemeyer, Cornelia Obereder, Karl-Josef Pazzini und Thomas Ziehe

Hier finden Sie das Inhaltsverzeichnis und eine Leseprobe.

Das Unverfügbare. Wunder, Wissen, Bildung

März 30th, 2014,

9783037343258

 

Das Unverfügbare ist Ärgernis und Ferment für jede pädagogische und vermittelnde Arbeit. Es taucht inmitten des vermeintlich Bekannten und Habhaften auf, widersetzt sich der gesicherten Kommunikation, spielt sich zwischen Wissen und Nicht-Wissen ab, markiert Autoritäten, löst Ängste aus, weil es nicht verstanden werden kann, weckt Sehnsucht, Neugier und Verantwortung. Es markiert eine Aporie, die sich überall zeigt, wo Wissen sich als Macht- und Gestaltungsinstanz gibt: an den Grenzen der Machbarkeit als Prognostik und als Kontrolle des Anderen.
Der Band widmet sich der Figur des Unverfügbaren in ihren unterschiedlichsten Erscheinungsformen: in Kunst und Kultur, Mathematik und Naturwissenschaften, Medizin und Soziologie, Philosophie, Psychoanalyse und Pädagogik.

Karl-Josef PazziniAndrea SabischDaniel Tyradellis (Hg.)

Weitere Informationen hier.

Wer ist Georg Elser? Die Höllenmaschine des Tischlers

März 30th, 2014,


Die Geschichte des Hitler-Attentäters Georg Elser (1903-1945)
Vorgetragen von Jens Harzer und Helmut Butzmann

8. November 2013, 20 Uhr

FREIE AKADEMIE DER KÜNSTE Hamburg
Klosterwall 23, Rückseite Markthalle
Eintritt 5,- €, erm. 3,- €.

Auf den Tag genau 74 Jahre nach dem Münchner Attentat vom 8. November 1939 erinnern Jens Harzer und Helmut Butzmann zum vierten Mal seit 2010 mit Lesung und Vortrag an dieses Ereignis. Sie erzählen aus den 1965 gefundenen Verhörprotokollen die Lebensgeschichte Georg Elsers, von der unglaublichen Vorbereitung des Attentats.
Parallel werden Vorbereitung und Durchführung des anderen großen Attentats auf Hitler, von Claus Schenk Graf von Stauffenberg am 20. Juli 1944 verübt, betrachtet. Wer heute vom „deutschen Widerstand“ spricht, meint Graf von Stauffenberg und seine Mitverschwörer, meint niemals Georg Elser.

www.wer-ist-georg-elser.de

Quelques expériences au sujet de la formation de l’analyste en Allemagne (Pazzini 2013)

März 30th, 2014,

In: Chemama, Roland; Hoffmann, Christian (Hg.): Pratique psychanalytique et politique

Paris: Hermann 2013, S.343-350

ISBN 9782705684495

Den vollständigen Beitrag von Karl-Josef Pazzini  finden Sie hier als pdf 

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Les textes réunis dans cet ouvrage interrogent la psychanalyse sur quelques-unes des questions qui sont aujourd’hui, pour elle, les plus décisives. Ces questions peuvent sembler internes : qu’en est-il du savoir analytique, de la recherche, de la transmission ? Quel statut donner à la psychanalyse didactique, au contrôle, à l’enseignement, aux institutions ?

L’une d’elles pourtant laisse immédiatement voir son lien avec le politique. C’est celle de la formation, qui a suscité durant les deux dernières décennies l’attention, parfois mal inspirée, des pouvoirs publics. Cela nous rappelle que le développement de la psychanalyse n’est pas possible dans toutes les conditions. Il ne l’était pas sous le pouvoir nazi (cet ouvrage reprend les textes d’un congrès qui eut lieu à Berlin en mai 2010). Mais l’est-il davantage lorsque certaines formes du néo-libéralisme transforment le sujet en un objet calculable, et utilisable aux fins des besoins économiques ?

 

Andere Sicht: Pussy Riot und Chodorkowski

März 29th, 2014,

http://psychosputnik.wordpress.com/2013/12/24/dyktatura-gowniarzy-dictatorship-of-the-squirts-oder-grimms-marchen-reloaded/

»Eis vom Nordpol in Venedig – Notizen zu Tavares Strachan« (Pazzini 2013)

März 28th, 2014,

 

OffMuseum

Ein Beitrag zum Ausstellungsprojekt des Bielefelder Kunstvereins „Museum Off Museum“

»Das Museum ist ein Ort der Artikulation, von hier gehen Geschichten aus, sozusagen die Couch des Kunstbetriebs. Dabei ist klar: Nicht jeder, der sich auf die Couch legt und spricht, macht eine Analyse, kommt in eine Produktion, die Vergangenheit schafft. Museen können an der Produktion von Vergangenheit beteiligt sein, indem sie konservieren. Der Vorgang des Konservierens ist die Voraussetzung im Museum Vergangenheit zu schaffen. Vergangen ist aber nur etwas, das eine Grenze gemeinsam hat mit der Gegenwart und Zukunft, nicht mehr in der Gegenwart rumgeistert, um dort alte Ansprüche zu erfüllen oder für Verletzungen neue Verantwortliche zu finden. […]«

Den vollständigen Beitrag finden Sie hier.

Übertragung und die Grenzen des Individuums (Pazzini 2012)

März 18th, 2014,

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Norm, Normalität, Gesetz (Michels/ Gottlob/ Schwaiger)

Übertragung und die Grenzen des Individuums. In: André Michels, Susanne Gottlob, Bernhard Schwaiger (Hg.): Norm, Normalität, Gesetz. Reihe: Klinik der Psychoanalyse. hg. von André Michels, Peter Müller, Claus-Dieter Rath. Wien, Berlin: Turia + Kant (2012), S. 111 – 127

 

Neuerscheinung Reihe »Psychoanalyse« (Pazzini 2012)

März 15th, 2014,

Anna Tuschling, Erik Porath (Hg.)
Arbeit in der Psychoanalyse
Klinische und kulturtheoretische Beiträge

Das Verhältnis von Arbeit und Psychoanalyse ist seit jeher problematisch. Einerseits hat die psychoanalytische Theorie eine explizite Beschäftigung auch mit ihrer eigenen Arbeit häufig ausgespart – andererseits haben Gesellschaftsanalysen der Psychoanalyse ihren vermeintlich fehlenden Arbeitsbegriff angelastet. Anschließende Vermittlungsversuche von Psychoanalyse und Sozialtheorien sind gescheitert.
Jenseits solch prekärer Vermittlungsfiguren vereint dieser Band klinische und kulturtheoretische Beiträge, die sich u.a. mit Arbeit in der Kur, mit Trauer- und Witzarbeit, mit der ökonomisch-politischen Auffassung von Arbeit sowie mit Kulturarbeit auseinandersetzen.

transcript Verlag
Mai 2012, 220 S., kart., 25,80 €
ISBN 978-3-8376-1577-7
Reihe Psychoanalyse

Darin: Pazzini, Karl-Josef: Psychoanalyse als Arbeitsstörung, S. 91 – 110

Kunst und Religion im Zeitalter des Postsäkularen (Pazzini 2012)

März 15th, 2014,

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Silvia Henke, Nika Spalinger, Isabel Zürcher (Hg.):

Kunst und Religion im Zeitalter des Postsäkularen.

Ein kritischer Reader

Bielefeld: transcript, 2012

 

Bilden sich durch die sogenannte Wiederkehr des Religiösen in der bildenden Kunst heilige oder auch unheilige Allianzen? Dieses Buch thematisiert die Zusammenhänge von zeitgenössischer Kunst und Religion im Zeitalter des Postsäkularen, indem es das Feld zwischen privater Religiosität und kritischer Theologie auslotet. Die Beiträge zeigen auf, wie sich religiöse Fragen im säkularen Hochschulkontext als ästhetische Herausforderungen auch im konfessionellen Sinn bearbeiten lassen und welche Bedeutung künstlerischer Arbeit für die Vermittlung von Religion außerhalb von Kirche und Politik zukommt. Damit richtet sich das Buch nicht nur an Künstler/-innen, sondern auch an Kulturwissenschaft, Kunst- und Religionspädagogik, Theologie sowie Kuratorinnen und Kuratoren.

Darin Pazzini: Berühren, glauben, verinnerlichen: Notizen zu Psychoanalyse, Religion und Kunst, S. 43 – 60

 

Artikel der Herausgeberin Silvia Henke in der Neuen Zürcher Zeitung:

Als sei’s ein Wunder (erschienen am 29.03.2013)

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