*mms MultiMedia-Studio

study.log für WordPress veröffentlicht!

beta0-8

Es ist mir eine besondere Freude, heute stellvertretend für das study.log-Team das offizielle Release der WordPress-Version bekannt geben zu können. Im Laufe der letzten Wochen herrschte emsige Betriebsamkeit bei der Arbeit an letzten Details – umso glücklicher schätzen wir uns, ab heute die offizielle Beta 0.8 unseres WordPress-Themes zum Download anbieten zu können.

Im Zuge der Veröffentlichung hat auch dieses Blog ein kleines Update erfahren: Auf der neu eingerichteten Download-Seite steht neben der bekannten Standalone-Version nun auch die WordPress-Variante zur Verfügung. Auf einer Demo-Seite kann der interessierte Besucher die Release-Version mit einem großen Blog-Datensatz in Aktion beobachten und sich somit einen ersten Eindruck von der Funktionalität unseres Themes machen. Für Kritik, Anregungen und Kommunikation steht weiterhin unsere Feedback-Rubrik zur Verfügung, auf der auch einzelne Entwicklungsschritte dokumentiert und nachvollzogen werden können.

Nach Monaten der Arbeit am study.log für WordPress sind wir der Überzeugung, nicht nur ein neues und visuell ansprechendes Design für WordPress-Blogs anbieten zu können, sondern darüber hinaus die Funktionalität der Software für kreativ-produktives Schaffen im Social Web entscheidend erweitert zu haben: Neben einer konventionellen Chronologie-Darstellung ermöglicht study.log für WordPress dem Anwender eine bislang unbekannte Freiheit im Umgang mit einzelnen Materialien, eröffnet neue Wege kontextuellen Browsens, individueller Ordnung und geht damit gewissermaßen über den Anspruch, bloßes Theme zu sein, hinaus. Überzeugen Sie sich selbst – feel free to browse!

“Feel free to browse” – study.log für WordPress

sooncome

Seit heute kann das study.log-Theme für WordPress-Blogs in Augenschein genommen werden.

Gestern Abend ist hierfür die Testinstallation auf dem *mms-Server mit der neuen Version, die wir “beta 0.8″ getauft haben, ausgestattet worden. Derzeit sind unsere Programmierer noch mit letzten Arbeitsschritten beschäftigt, um kleinere Bugs und Unregelmäßigkeiten zu beseitigen (die in weiteren Testinstallationen beispielsweise im Zusammenhang mit individuellen Permalink-Strukturen aufgetaucht sind). Wir gehen davon aus, einen Download für Nutzer eines selbstgehosteten WordPress-Blogs in den nächsten Tagen bereitstellen zu können. Parallel werden die notwendigen Schritte initialisiert, um study.log in den Theme-Pool von WordPress.com einzuspeisen und damit zukünftig auch Betreibern kostenlos gehosteter Blogs den Einsatz von study.log für WordPress zu ermöglichen. In jeden Fall empfehlen wir schon heute die Verwendung eines modernen, standardkompatiblen Browsers in einer aktuellen Version (z.B. Safari oder Firefox).

Für engagierte Beta-Tester besteht wie bisher die Möglichkeit, schon jetzt eine Version zum ausgiebigen Testen zu erhalten. Hierzu reicht ein kurzer Kommentar dieses Artikels mit einem entsprechenden Hinweis oder eine E-Mail an support [at] studylog.net – wir freuen uns auf die nächsten Tage: “Feel free to browse!”

study.[b]log – jetzt mit Wunschzettel

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“Der Wunsch scheint schon zu wissen, was ihn erfüllen wird… “ – Ludwig Wittgenstein, Philosophische Untersuchungen, 437.

Wie bereits im letzten Artikel angekündigt worden ist, haben wir das study.[b]log um eine neue Seite erweitert: Die Wishlist. Die Seite erfüllt zwei Funktionen gleichermaßen: Zum einen ist damit eine zentrale Anlaufstelle für Feedback von Beta-Testern des WordPress-Themes sowie interessierten Beobachtern der Test-Installation auf dem *mms-Server eingerichtet. Zum anderen dokumentiert die Liste den Status der von Nutzern eingebrachten Vorschläge und unterstreicht damit die partizipatorische Konzeption der Programmentwicklung: Die wertvollen Anregungen verschwinden nicht in den dunklen Schubladen unserer Programmierer, sondern werden publik gesammelt und bleiben somit für den weiteren Prozess präsent. Hierfür wurden drei Status-Abstufungen gefunden: “gestartet” (die Entwickler sind aktuell damit beschäftigt, den Vorschlag in das Programm aufzunehmen), “geplant” (der Vorschlag ist in die todo-Liste aufgenommen worden und wird möglichst zeitnah umgesetzt werden) und “wird geprüft” (der Vorschlag wird diskutiert und gegebenenfalls in eine der beiden Programmversionen implementiert). Wir freuen uns auf Feedback und neue Ideen – und erfahren von ihnen hoffentlich bald auf der Wunschliste

WordPress, Feedback und ein Veröffentlichungstermin

“Let’s push things forward…”

Heute vormittag traf sich das Entwicklerteam von study.log, um die weiteren Schritte der Programmentwicklung gemeinsam zu koordinieren. Wir besprachen sowohl die für Frühjahr 2010 geplante Adobe AIR-Version (mit der, nebenbei bemerkt, Großes ins Haus steht – doch davon soll bei anderer Gelegenheit berichtet werden), als auch die bereits im letzten Artikel vorgestellte WordPress-Variante. Für diese steht ab heute eine konkrete Deadline: Am 15. September soll unsere Arbeit abgeschlossen sein und study.log_wp in den Theme-Pool von WordPress eingespeist werden.

Bis dahin werden wir uns über mangelnde Beschäftigung kaum beklagen können: Aufgrund des zahlreichen Feedbacks zur Preview-Installation ist es uns möglich, viele Anregungen unserer Leser in den letzten Arbeitsschritten der Entwicklung zu berücksichtigen – an dieser Stelle noch einmal ein herzliches Dankeschön an all jene, die sich an der Diskussion zum letzten Artikel beteiligt haben! Als zusätzliche Antwort auf die umfangreichen Reaktionen wird dieses Blog in Kürze um eine neue “Wishlist”-Seite erweitert werden gibt es nun eine “Wishlist”-Seite, auf welcher Wünsche, Anregungen und Feedback zentral gesammelt und von unseren Programmierern für künftige Weiterentwicklungen berücksichtigt werden können – und somit wertvolle Tipps für die weitere Arbeit an study.log nicht verloren gehen.

Hands on: study.log!

Schließlich ist es mir eine große Freude, ambitionierten Beta-Testern (und solchen, die es werden wollen) ein besonderes Angebot unterbreiten zu können: study.log_wp kann testweise schon heute auf dem eigenen Webspace installiert werden. Bei entsprechendem Interesse kann die bereits vorgestellte Beta-Version auf Basis einer eigenen WordPress-Installation eingehender in Augenschein genommen werden; dazu verschicke ich bei Bedarf das funktionsfähige Preview-Theme (diese Option besteht zum jetzigen Zeitpunkt allerdings zwangsläufig nur für selbstgehostete WordPress-Blogs) – eine kurze Mail an mich oder ein entsprechender Kommentar hier im Blog reicht aus, um das Theme zu erhalten. Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit!

study.log goes WordPress

Wir freuen uns mitteilen zu können, dass in unserer Werkstatt Konzept und Design von study.log einerseits und die beliebte Blog-Software von WordPress andererseits erfolgreich miteinander kombiniert werden konnten. Zu den ersten zwangsläufig statischen Screenshots des letzten Beitrags ist es nun möglich, “look and feel” der kommenden webbasierten Anwendung live zu testen: Dazu haben wir die Inhalte des regulären Blogs von Torsten Meyer in eine weitere WordPress-Installation übertragen, die bereits auf unser neues study.log-Theme zurückgreift.
In den nächsten Wochen gilt es noch einige grafische und konzeptionelle Details zu verfeinern (so wird beispielsweise die Flash-Navigation in der finalen Version über Blog-typische Tools wie Tags, Kategorien, Archive oder eine Suchfunktion organisiert und entsprechend individualisierbar sein), aber die wesentliche Funktionsweise kann ab heute getestet werden. Das bewährte Prinzip bleibt dabei grundsätzlich bestehen: Auf der linken Seite des Bildschirms können die einzelnen Blogartikel sortiert werden (beispielsweise chronologisch, alphabetisch oder nach Schlagworten), wohingegen auf der rechten Seite alle Artikel als Wolke erscheinen (die ursprüngliche Macromedia-Version nutzte diese Idee der Visualisierung übrigens schon, bevor es das Web2.0 und seine Tagclouds in der heutigen Form gab!). Die so sortierten Beiträge erscheinen dann in der Bildmitte in ihrem jeweiligen Kontext.
Wir versprechen uns von der WordPress-Version insbesondere eine Plattform für die Arbeit mit ePortfolios – ein thematisches Feld, an dem Mitarbeiter des *mms auch im Rahmen der gleichnamigen Maßnahme im Rahmen des Projektes ePUSH aktiv forschen und Praxiserfahrungen sammeln.
Grundsätzlich gilt aber: Eigenes Austesten erklärt mehr als tausend Worte; wir freuen uns über Lob, Kritik und jede Anregung – hier oder im Forum.

Es wird spannend…

Wir freuen uns, heute Neuigkeiten aus der Werkstatt ankündigen zu können, wo an an neuen Versionen von study.log gearbeitet wird. Es werden parallel zwei Konzeptionen verfolgt: Einerseits ist ein komplettes Update der gewohnten Standalone-Variante geplant (wie bisher zum Download und der Verwendung auf dem eigenen Rechner), aufbauend auf einer aktuellen plattformunabhängigen Laufzeitumgebung. Andererseits eine webbasierte Anwendung, die auf die bekannte Weblog-Software WordPress aufsetzt und sich nach unseren Erfahrungen insbesondere zur Führung von ePortfolios im Hochschulkontext eignen wird (und nebenbei für einen frischen grafischen Wind in der Blogosphäre sorgen soll). Der Abschluss der Arbeit an einer finalen Beta-Version und damit für ihre erste Veröffentlichung steht kurz bevor – für detaillierte Informationen und weitere Neuigkeiten halten wir Sie natürlich hier auf dem Laufenden.

*bildung

Weitreichende Fragen beschäftigten uns am Ende des letzten Beitrags: “Wie kann und soll Wissen transportiert werden?” und “Wie kann es gespeichert, abgelegt (und bei Bedarf wieder hergestellt) werden, wenn es sich immer als Form in einem Medium durchsetzen muss, um kommunizierbar zu bleiben?” (Der Begriff “Wissen” soll an dieser Stelle nicht problematisiert werden. Wir können ihn zunächst in Anlehnung an Helmut Willke als “Einbau von Informationen in systemisch relevante Praxis” skizzieren.¹)

Informationen gewinnt der Kopfarbeiter der Computergesellschaft mehr und mehr in digitaler Form. Die auf dem heimischen Rechner anfallenden Daten müssen mit den begrenzten Bordmitteln des Betriebssystems der Wahl oder unter Zuhilfenahme verschiedener Programme, die auf bestimmte Materialtypen spezialisiert sind, organisiert werden: Programm X für meine Texte, Programm Y für die Soundfiles, Programm Z für Grafiken oder Bilder. Der bekannte Dreischritt der Buchgesellschaft (Kopieren, Lochen, Wegheften) wird so im E-Zeitalter zu einem Zweischritt verschlankt: downloaden und “speichern unter…”. Information kann jetzt zwar effizienter und unkomplizierter gehandhabt werden, gewusst wird dadurch aber noch nicht mehr: Das Wissen in potentialis wird akkumuliert, gelagert, bereit gehalten für den späteren Gebrauch. Auf meinen Festplatten häuften sich beispielsweise zunehmend und ordnerweise interessante Texte, Notizen und Fundstücke der letzten Surf-Tour im Netz oder Materialien, auf die mich Kommilitonen, Freunde oder Lehrende aufmerksam machten; aber: Wenn sie gebraucht wurden, wusste ich meist gar nicht mehr von ihnen. Mit anderen Worten: Das Material wurde weg-sortiert.

Wir, die Autoren von study.log, halten diese Problematik für ein weit verbreitetes Phänomen. Auf Festplatten landaus, landein fehlen Möglichkeiten des produktiven Stöberns, des gezielten Suchens und ein nachhaltiger Zugriff auf Daten; es fehlt insbesondere die Möglichkeit der dauerhaft überschaubaren Darstellung respektive Herstellung von Zusammenhängen, des Verknüpfens von Informationspartikeln, der Ausformung neuer Strukturen und somit der entscheidende Schritt zur Transformation von Information zu Wissen. Es fehlt die Anwendung. Und es fehlt Überraschung: “Für Kommunikation ist eine der elementaren Voraussetzungen, daß die Partner sich wechselseitig überraschen können”, schreibt der Soziologe Niklas Luhmann.² Die Überführung von Information in Wissen mit Gebrauchswert – in Erkenntnis und in Bildung – ist ein genuin erziehungswissenschaftliches Problem. Dabei geht es nicht zuletzt um Fragen der Darstellung und der Darstellbarkeit des Wissens – und um deren Grenzen. Entlang dieser Fragestellungen wird im MultiMedia-Studio und am Institut für ästhetische Bildung des Fachbereiches Erziehungswissenschaft der Universität Hamburg seit einigen Jahren in Theorie und Praxis geforscht. Ein Ergebnis dieser Arbeit ist study.log.


¹ Vgl. Helmut Willke: Einführung in das systemische Wissensmanagement, Heidelberg 2004, S. 39.
² Niklas Luhmann: Kommunikation mit Zettelkästen. Ein Erfahrungsbericht, in: ders.: Universität als Milieu, Bielefeld 1992, S. 58.

*content

Den letzten Beitrag schlossen wir mit der Frage nach einem sinnvollen Umgang mit Materialien und Quellen. Diese erscheinen heute vielfältiger denn je: Neben Büchern, Zeitschriftenartikeln, Exzerpten und Handouts handelt es sich dabei immer häufiger auch um Grafiken, Powerpoint-Präsentationen, Internetlinksammlungen, Videos oder Podcasts. Die Digitalisierung verschärft das Problem der Suche nach sinnvoller Ordnung also zunächst eher, als dass sie Linderung verspricht.

*content

Für Studierende bedeutet das: Wo zuletzt bestenfalls Lehrende Sinnzusammenhänge stiften konnten, häufen sich neben Büchern, Zeitschriftenartikeln, Praktikumsberichten, Literaturverzeichnissen, historischen Quellen, Interviewtranskriptionen, Statistikvisualisierungen, Beobachtungsprotokollen und Bildern mittlerweile und zunehmend chaotischer Video-Streams, Multiple-Choice-Formulare und Linksammlungen. Auch im Rahmen eines blended learning-Settings (Veranstaltungen, die konventionelles Präsenzlernen mit dem Einsatz neuer Bildungstechnologien zu verquicken suchen) ist ein selbst geschriebener Text, die Fundstücke der nächtlichen Surf-Session, oder ein Link, den man eh schon zu den Favoriten zählt, schneller auf den Daten-Highway geschickt, als man zum Copy-Shop gelaufen ist, um ihn in einen Seminar-Ordner zu heften. Das skizzierte Szenario gilt natürlich in weiten Teilen ebenso für Lehrende und Forscher, denn auch diese hantieren täglich mit einer Vielzahl ähnlicher Materialien, ergänzt um Vortragsmanuskripte, Forschungsberichte und Fachzeitschriften; und auch diese sind immer häufiger in digitaler Form zur Hand. Sowohl die nahezu unendliche Menge neu verfügbarer Daten als auch bereits gewusstes Wissen sind mit wenigen Mausklicks jederzeit disponibel. Soweit die Theorie.

Denn die viel beschworene Informationsflut und neue Unübersichtlichkeit des World-Wide-Web schlagen sich auch auf der individuellen Festplatte nieder: “Wo speicherte ich noch die Folien des Vortrags aus dem letzten Semester?” oder “Wie hieß doch gleich die Datei mit dem Essay über selbstgesteuertes Lernen?” Mit einem wachsenden Pool von Material steigt auch das Bedürfnis nach einem Zugriff, der den Herausforderungen des alltäglichen Operierens in den (immer noch) sogenannten “Neuen Medien” angemessen erscheint. Einem Zugriff, der sich jenseits linearer Pfade konventioneller Betriebssysteme bewegt und der content nicht wegsortiert, sondern Kopfarbeitern in wechselnden Kontexten immer wieder vor Augen hält. Es stellt sich eine zentrale Frage: Wie kann und soll Wissen transportiert werden? Und im unmittelbaren Anschluss darauf: Wie kann Wissen gespeichert, abgelegt (und bei Bedarf wieder hergestellt) werden, wenn es sich immer als Form in einem Medium durchsetzen muss, um kommunizierbar zu bleiben?

“Die nächste Phase beginnt”…

… prangte lange Zeit auf der Teaser-Seite studylog.de – von welcher nächsten Phase war da die Rede? Und was genau ist überhaupt study.log?

study.log wurde im Arbeitsbereich Medien & Bildung/MultiMedia-Studio des Fachbereiches Erziehungswissenschaft der Universität Hamburg von Prof. Dr. Torsten Meyer und seinen Mitarbeitern konzipiert und entwickelt. Das “Knowledge Construction Tool” tritt nun in eine neue und neuartige Entwicklungsphase und alle Leserinnen und Leser sind herzlich eingeladen, an dieser Phase und der weiteren Entwicklung Teil zu haben. Diese ist von Grund auf interaktiv und kollaborativ geplant: Das neu gestartete “study.blog” bildet den ersten Schritt und eine Kommunikationsofferte.

Die nächste Phase beginnt in diesem Moment; und zwar mit Fragen, die sich die Entwickler des Programms auch gestellt haben: Wie ordnen wir unser Wissen? Gerade in Zeiten, die uns mit einer bisher nicht dagewesenen Flut von Information konfrontieren? In Anbetracht von Internetartikeln, Datenbanken, E-Books und handschriftlichen Notizen, Videos, Podcasts und vielen weiteren Medien stellt sich auch die Frage nach der persönlichen Ordnung dieser Dinge dringlicher als je zuvor.

Befragt man Studierende – aber das gleiche gälte sicherlich auch für so manchen Wissenschaftler – wie und in welcher Form sie mit den für ihr Studium relevanten Materialien umgehen; wie sie diese ablegen, ordnen, wieder finden, miteinander verbinden und daraus Erkenntnisse erlangen und herstellen; welche Probleme und Wünsche sie dabei haben, so erhält man beispielsweise folgende Antwort:

„In meinem ca. 6.5 Quadratmeter großen Zimmer ist gerade mal Platz für ein Hängeregal, mein Bett und einen Computer. In dem Bord über dem Computer stehen die wichtigsten Bücher, die ich immer wieder brauche. Wichtig ist keine Sortierung oder Archivierung, sondern der Ort. Ganz rechts stehen die Bücher über Philosophie, gefolgt vom DTV-Atlas für Weltgeschichte.

Nach links hin finden sich soziologische, dann erziehungswissenschaftliche Themen. Mittendrin dieses Buch von Thomas Pynchon (hieß der so?), das ich eigentlich schon lange gelesen haben wollte und ein zerfledderter “Lonely Planet” (Südostasien). In meinem Kleiderschrank und einer Kiste im Keller finden sich die restlichen Bücher. Wenn es möglich ist, sich im Chaos zu Recht zu finden, bin ich perfekt darin. Denn ohne zu suchen, weiß ich, wo ich welches Buch finde.“

Der sinnvolle – und das meint hier Lern-, Bildungsprozesse und eben Erkenntnis hervorbringende – Umgang mit Materialien und Quellen stellt ein großes, nicht selten ein noch beim Abschluss eines Studien- oder Forschungsprozesses ungelöstes Problem dar. Es soll nicht ungelöst bleiben.

Hier folgen in Kürze Videos, ein Supportforum und der laufende Ausbau des study.blogs zu einer Quelle von Informationen und Hintergründen zu ähnlichen Projekten und Konzepten. Bei der “nächsten Phase” handelt es sich um die einzigartige Möglichkeit, die zukünftige Entwicklung eines Wissenorganisationstools maßgeblich und ganz im Sinne eines “grassroots”-Konzepts mit zu beeinflussen: Das Programm ist “under construction – always beta”; alles andere wäre