Vom 5.-6. Februar 2010 fand in den Räumen der Fakultät für Erziehungswissenschaft, Psychologie und Bewegungswissenschaft der Universität Hamburg erstmalig ein EduCamp statt. Ein EduCamp ist eine so genannte Unkonferenz mit dem Schwerpunkt auf pädagogische bzw. auch erziehungswissenschaftliche Fragestellungen – meist mit einem Fokus auf den Bereich Medien & Bildung. Es haben insgesamt 222 Personen teilgenommen, wobei nicht immer alle gleichzeitig vor Ort waren.

Unkonferenzen, die auch als BarCamps bezeichnet werden, sind Konferenzen, die offen und partizipativ gestaltet werden. Im Gegensatz zu traditionellen Konferenzen werden die Inhalte des EduCamps nicht von den Organisatoren bestimmt, sondern von den Teilnehmern selber gestaltet. Dies können Workshops, Vorträge, Diskussionsrunden etc. sein. Es geht darum, gemeinsam an interessanten Themen zu arbeiten. Die Teilnehmer waren Wissenschaftler aus verschiedenen Bereichen, Praktiker aus der Schule oder außerschulischen Bildungseinrichtungen, Erwachsenenbildner, Studierende und auch Vertreter kommerzieller Bildungsanbieter.

Die interdisziplinären Hintergründe der Personen haben für eine hohe Diversität bei den Inhalten der Sessions gesorgt. Es gab Sessions zu Themen wie “Open learning”, “Menschenbilder”, “e-forschendes Lehren und Lernen”, “Bildungssofa 2.0″, “One to One in der Schule (Laptopklasse)”, “Cloud Computing”, “Heuschreckenbasierte Bildungrevolution”, … die gesamte Sessionplanung kann man hier abrufen. Am zweiten Tag mussten noch Sessionräume “erfunden” werden, um jeder Session einen Raum anbieten zu können.

Die meisten Sessions wurden parallel zur Veranstaltung direkt ins Web gestreamt, und aufgezeichnet, so dass viele Personen teilnehmen konnten, selbst wenn Zeit und Ort des EduCamps für sie nicht passend waren.

Weiteres und Genaueres

Blog zum EduCamp Hamburg

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