Lecture Recording ist kein personalmittelneutraler Ersatz für Präsenzveranstaltungen.
Das, was in einem „echten“ Auditorium, an einem realen Ort, zu dem man sich mühe- und absichtsvoll hinbegeben hat, an dem man leiblich präsent ist und an dem eine engagierte Performance abgehalten wird, „überspringt“, kann kein noch so gutes Aufzeichnungssystem mitschneiden.

Die Aufzeichnung ist ein Zusatzangebot an die Studierenden:
Verpasste Lehrveranstaltungen könnten nachgeholt, nicht Verstandenes noch einmal gehört, das Tempo der Vorlesung mitbestimmt und die Inhalte jederzeit zur Vertiefung oder zur Prüfungsvorbereitung in einem Archiv aufgefunden und wiederholt werden. Zudem ergibt sich durch mobile Endgeräte die Möglichkeit, geistig ungenutzte Zeit – wie z.B. beim Auto-, Bus- oder Fahrradfahren, beim Joggen, am Strand oder beim Einkaufen – zur geistigen Ertüchtigung zu nutzen.
Gleichzeitig können die Aufzeichnung anders kontextualisiert und angereichert werden, indem sie im EduCommSy z.B. mit dem herunter ladbaren Skript der Vorlesung, mit einer zeitlich offenen Diskussionsmöglichkeit oder ggf. Aufzeichnungen zum selben Thema kombiniert werden.